Vorschau auf Kottingbrunn

Letzes Meisterschaftsspiel des Herbstdurchgangs

Vier Tore zuletzt in Gaflenz – Kottingbrunn auf der Überholspur

Der Saisonbeginn verlief nicht programmgemäß, dafür ist man gegen Ende des Herbstdurchgangs voll da.

Eigentlich liegen die Kottingbrunner dem SC Steinertor Krems schon wegen ihrer Spielweise. Offensiv, auf den Endzweck ausgerichtet, zweikampfstark, und daraus ergeben sich zwangsläufig auch die Tore. Letzteres gerade jene Tugend, die dem KSC scheinbar abhandengekommen ist.

Bis zur siebenden Runde standen unsere dieswöchigen Gastgeber ohne Sieg da und rangierten mit null Punkten am Tabellenende. Das konnte einfach nicht das Kottingbrunn sein das man aus den Vorjahren kannte. Und ein 2:0-Erfolg in St. Peter schien auch der Knackpunkt gewesen zu sein, als ein doch damals überraschender Auswärtserfolg den Umschwung brachte. Plötzlich lief der Motor wieder und die nächsten drei Partien wurden allesamt ohne Gegentor gewonnen. In Rohrbach hatten die Kottingbrunner zwar mit 1:3 wieder das Nachsehen aber gegen Retz (2:1) und wie erwähnt das 4:1 in Gaflenz vergangene Woche spiegeln schon auch die Klasse unseres Gegners der 15. Runde wider. Kottingbrunn-Trainer Andreas Haller hat auch mit Marvin Konci einen erfolgreichen Ex-Kremser in seinen Reihen der sich gegen Gaflenz zweimal in die Torschützenliste einzutragen wusste. Konci ist mit acht Treffern auch gleichzeitig der erfolgreichste Torschütze seiner Mannschaft.

Im Vorjahr konnte im Herbst ein klarer 3:0-Auswärtserfolg für den SC Steinertor Krems verbucht werden, daheim im Frühjahr trennten sich beiden Team mit einem 1:1-Remis.

Der dritte Tabellenrang zeigt, dass der SC Steinertor Krems aber ebenfalls Klasse aufweist und es versteht, sowohl im heimischen Stadion als auch auswärts große Spiele, vor meist großer Publikumskulisse, abzuliefern vermag. Wer schlussendlich für die letzte Meisterschaftsrunde für den SC Steinertor einlaufen wird, wird wohl kurz vor dem Spiel entschieden werden. Da Costa sollte soweit seine Oberschenkelzerrung auskuriert haben, dass ein Einsatz möglich ist. Vielleicht gelingt es der Mannschaft des SC Steinertor Krems im letzten Spiel gemeinsam mit dem Trainerteam den Stein der Weisen zu finden und den Torknopf zu drücken. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen für die letzte Meisterschaftsrunde in Kottingbrunn.

Author: Gerhard Herzyk

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