Waidhofen/Thaya - KSC 2:1 (0:1) Riegler
Eingestellt am 10.08.2010, 16:00
Vorab: Das Spitzenspiel der 1. Runde in der 2 .LL hielt was es versprach.
Von Beginn an spielten beide Teams forsch nach vor, der KSC konnte in den ersten 10 Minuten ein optisches Übergewicht erringen. In der 10. Minute schließlich setzte sich Clemens RIEGLER nach einem Gestocher an der Strafraumgrenze durch, ließ dem Waidhofner Schlußmann keine Chance und netzte zum vielumjubelten Führungstreffer für den KSC. Waidhofen spielte nun schnell und druckvoll nach vorne und brachte unsere Defensive in Folge einigemale in Verlegenheit. Nach etwa einer halben Stunde erfing sich unsere Elf wieder und konnte das Spiel wieder offen gestalten. Hilmi RABAH prüfte mit einem Fallrückzieher nach Corner den Goalkeeper. In der 32. Minute war es ebenfalls Hilmi RABAH der zum vermeintlichten 2:0 traf, dieser Treffer wurde wegen Abseits jedoch annuliert, was erhitze Diskussion auslöste. Knapp vor der Pause war es Patrick NEUGEBAUER der bei einem schnellen Kremser Konter knapp verzog.
Nach dem Seitenwechsel legte Waidhofen los wie die vielbemühte Feuerwehr; in der 47. konnte Christian ZWIRNER noch bravorös abwehren, nur 5 Minuten später jedoch war er gegen einen Strafstoß chancenlos und es stand 1:1. Der KSC konnte sich nun aus der Umklammerung befreien und zog mehr und mehr das Spiel auf seine Seite. In der 55. Minute hatte Zeljko TOMIC die abermalige Führung am Fuß, sein Schuß ging jedoch knapp am Tor vorbei. Nach einer Stunde kam Christoph GÜTTL für den angeschlagenen Erwin DENK. Der KSC war nun drückend überlegen und bei den Gegenstößen waren sowohl Mathias HOFMARCHER als auch Mark LANGSTADLINGER aufmerksam. Im Mittelfeld kurbelte Lukas HINTERSTEINER, assistiert vom eingewechselten Armin PLAMETZBERGER und Clemens RIEGLER, jedoch wollte kein Treffer gelingen. In der 85. Minute kam es wie so oft wenn eine Mannschaft keine Tore macht - nach einem schnellen Gegenstoß und einer Unachtsamkeit in der Abwehr fiel das 2:1. Die Luft war nun heraußen, Waidhofen zog sich zurück und igelte sich am 16er ein. Dem KSC war der Schock anzusehen und man konnte keine wirklich zwingenden Möglichkeiten gegen die Menschenmauer am Strafraum mehr herausspielen.
Fazit: Leider kein Punkt, jedoch bei einem Titelaspiranten wie Waidhofen gut 60 Minuten überlegen gewesen und eine sowohl spielerisch als vor allem auch kämpferisch mehr als passable Leistung abgeliefert.
Der KSC spielte mit: ZWIRNER (1) - PLANK(13), TARTLER (11), HOFMARCHER (15), LANGSTADLINGER (18) - DENK (14) - 61. (GÜTTL20), HINTERSTEINER (7), NEUGEBAUER (17) - 70. PLAMETZBERGER(8), RABAH (9) - RIEGLER (19), TOMIC (10)
(KaVau)
Der Kremser SC bedankt sich bei allen Sponsoren für die Unterstützung!












