KSC gewinnt gegen ASV Spratzern 4:1 (1:1)

Eine ausgezeichnete zweite Halbzeit genügt zum sicheren Sieg

Patrick Hackl war mit einem Doppelpack und einem Assists der Matchwinner

Torschützen:NEWS vom KSC

14. 0:1 Stratil
34. 1:1 Da Costa
HZ
49. 2:1 Hackl/E
56. 3:1 Bauer
63. 4:1 Hackl

Georg Stierschneider Club-Manager, Egbert Holz CM EKZ Mariandl, Kapitän Erwin Denk, Thomas Meneder Auto Centro Krems, Christian Dietz VIP-Betreuung (v.l.n.r.)

In den ersten Minuten waren bei ausgezeichnetem Fußballwetter die rund 400 Zuschauer an das letzte Heimspiel gegen St. Peter erinnert. Eine offensiv eingestellte Kremser Mannschaft mit mehr Spielanteilen geriet alsbald in einen Rückstand. In Anlehnung an die Europa-Cup-Spiele dieser Woche zeigten die Gastgeber aber nach dem Wechsel was in der Mannschaft steckt.

Trotz deutlicher Feldüberlegenheit waren es die Gäste aus St. Pölten, die in der Anfangsphase des Heimspiels die gefährlicheren Chancen vorfanden. Die Spratzerner Deinhofer und Balazs fanden gleich zu Beginn zwei gute Einschußmöglichkeiten vor.

Früher Rückstand in der Anfangsphase

Pedro Da Costa

Mit der Dritten stand es auch schon 0:1 aus Kremser Sicht. Mit einer guten Hereingabe in den Kremser Strafraum erzielte Spratzern durch Stratil das 1:0 (14.). Recht beeindruckte der frühe Rückstand die Kremser in weiterer Folge nicht, Grill, mit einem Freistoß (22.) und Temper(30.) aus kurzer Distanz scheiterten aber vorerst noch vor dem Tor des Gäste-Schlussmannes Graf. In der 34. Minute aber sollte dann doch der Ausgleich gelingen. Eine Maßflanke von Hackl in den Strafraum schoss Da Costa aus kurzer Diestnaz zum 1:1-Auslgeich ab. Damit war einmal der Gleichstand wieder hergestellt.

Entschlossen aus den Kabinen

Doppeltorschütze Patrick Hackl

Nach dem Seitenwechsel sollte eine kaum wieder zu erkennende Kremser Mannschaft auf das Spielfeld zurückkehren. Von der ersten Minute an wälzte sich Angriff um Angriff gegen das Gästetor. Und die Tore sollte auch alsbald fallen. Scheiterten die Kremser vorerst noch aus Standardsituationen war es schließlich Da Costa der sich in gewohnter Manier rechts durchtankte in den Strafraum lief und dort, wieder nach einem Ballgewinn, gefoult wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Patrick Hackl in der 49. Minute mit einem scharfen Schuss flach ins rechte Eck zum 2:1. Doch damit nicht genug. Kaum sieben Minuten später erzielte der KSC sein drittes Tor. Eine Ecke, ausgeführt von Lukas Marschall vermag die Spratzerner Abwehr im

Florian Bauer

Sechzehner nicht unter Kontrolle zu bringen. Abwehr-Hüne Florian Bauer war beim dritten Versuch zur Stelle und schob den Ball zum 3:1 (56.) über die Linie.

 

Die Maschine lief jetzt auf Hochtouren

Wieder sieben Minuten später, neuerlich aus einer Standardsituation, fiel die Entscheidung im Spiel: Freistoßschütze vom Dienst, Lukas Marschall flankt in den Gästestrafraum wo Patrick Hackl ideal postiert war um die zu gering geratene Abwehr des Balles mit einem satten Schuss zum vierten Tor in die Maschen zu befördern. Jetzt war einmal ein sicherer Vorsprung hergestellt und auf dem Feld bewiesen wer im Kremser Stadion die Hausherren waren. Spratzern versuchte mit allen Mitteln eine Ergebniskorrektur noch herbeizuführen doch Luca Ponner im Kremser Tor machte seine Job ausgezeichnet und parierte einige gute Szenen in Manier eines großen Goalis. Der Ausschluss des einzigen Torschützen von Spratzern Lukas Stratil in der 76. Minute mit der gelb-roten Karte schwächte die Gäste im Finish zusätzlich. Drei, vier gute Möglichkeiten waren für den KSC bis zum Spielende noch drinnen es blieb aber dank einer fulminanten zweiten Spielhälfte beim 4:1-Erfolg.

Fazit: Eine ersatzgeschwächte Kremser Mannschaft brauchte in der Pause eine Ansprache der Trainer um in den zweiten 45 Minuten zeigen zu können was in ihr steckt. Acht Tore in zwei Spielen – wenn auch gegen die beiden Letzten in der Tabelle – zeigt aber auch dass die Kremser das Fußballspielen und Tore schießen nicht verlernt haben. Mit einem Blick auf die Tabelle kann man ruhig um den einen oder anderen verlorenen Punkt in der Vergangenheit trauern. Bringt aber nichts …
Freitag gastiert der SC Steinertor Krems in Zwettl. Da dürf(t)en einmal mehr Kremser als Einheimische dem Spiel beiwohnen.

Pedro Da Costa, Stefan Schmircher

Lukas Marschall

Erwin Denk

Szenenfotos: © Horst Sommer www.kremsersport.at
Portraitfotos: © SC Steinertor Krems


Spielort: Kremser “Sepp Doll”-Stadion,  400 Zuschauer
Spielzeit: Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr
Schiedsrichter: Christopher Mayrhofer, MSc Patrick Mostböck, Mag. BSc. Johannes Stögerer
Gelbe Karte(n): Denk (60.); Christoph Graf (52.), Mario Deinhofer (58.), Lukas Stratil (59.),
Gelb-rote Karte: Stratil (76.)
U23: 0:6 (0:0); 17.30 Uhr, SR: Tomasz Romaniuk

Aufstellungen

Author: Gerhard Herzyk

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2 Kommentare

  1. Gratuliere zum Sieg! – Weiter so! Die nächsten 3 Saisonspiele – von Spiel zu Spiel schauen (Zwettl auswärts, Rohrbach und Kottingbrunn zu Hause!) und jeweils 3 Punkte holen – wär nicht schlecht!
    Zu Deinem Kommentar Hans: Nicht nur dass Schwaiger Lukas als Ersatzspieler aufgestellt war und nicht als Ersatztormann (Ponner Luca hat seine Sache ausgezeichnet gemacht – Bravo weiter so Luca!) gibt Rätsel auf!?

    Eine Frage an die Vereinsverantwortlichen, die vielleicht mehrere Fans interessiert: Wie geht´s unseren verletzten Spielern: Plank Mani vielleicht schon wieder in Zwettl !? / Thürauer Lukas wieder gegen Rohrbach!? / Peciar Tomas in vielleicht 3 Wochen fit!? Ist Kogler Daniel schon operiert? Dani alles Gute und gute Heilungs-Fortschritte! – Und gibt´s noch das Schinkels Mitbringsl Demirbas – Was ist mit diesem Herrn? Verletzt, Verkauft, oder gar verschollen!

    ALLES GUTE FÜR ZWETTL JUNGS (HARALD UND DEINEN SPIELERN!!!)!

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  2. Für Außenstehende nicht erklärbar ist die Variante mit Tormanntrainer Jedlicka als ET,Einsertormann Schwaiger als Ersatzspieler(!!) und Mossim Schwarzinger, der bisher immer dabei war, gar nicht im Kader??

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