Torloses Remis in Ardagger

Torflaute setzt sich auch gegen Ardagger fort

KSC belohnte sich trotz Feldüberlegenheit nicht mit Toren

Die hartnäckige Torsperre, die jetzt schon drei Spiel andauert, war auch am Samstagabend in Ardagger der Spielverderber. Trotz einer Feldüberlegenheit über weite Strecken gelang es wieder nicht die höher Klasse in zählbare Torerfolge umzusetzen. So war das torlose Remis das logische Ergebnis.

Ein Tor hätte beflügelt

Wie schon erwartet kamen die Kremser gut in die Begegnung rein und erspielten von Beginn an eine Feldüberlegenheit heraus die die Hausherren kaum aus ihrer eigenen Hälfte kommen ließ. Eine leicht geänderte Mannschaft gegenüber dem Nachtragsspiel in Gaflenz, Fertl und Hackl spielten gleich von Beginn an, Da Costa und Temper vorerst auf der Bank Platz nehmend, wurde vom Kremser Trainerteam aufgeboten. Die Gastgeber kamen nur sporadisch zu nennenswerten Aktionen und beschränkten sich – nicht unerwartet – aufs Kontern. Doch die Kremser Abwehr war auf dem Posten und fing die Ansätze von Gegenstößen früh ab. Richtig erwähnenswerte Torchancen waren aber auf beiden Seiten nicht vorhanden. Die grobe Gangart der Mostviertler war aber sehr auffällig.

Parallelen zu den letzten Begegnungen

Nach dem Seitenwechsel wieder ein gewohntes Bild des Spiels. Krems, jetzt nicht mehr so konsequent nach vorne laufend, blieb aber über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Mit der Hereinnahme von Simon Temper für Patrick Hackl (55.) ging wieder etwas mehr nach vorne in Richtung gegnerisches tor. Die erste wirklich zwingende Torchance ergab sich aber trotzdem erst in der 65. Minute indem Kurt Starkl nur ganz knapp eine ideale Hereingabe von Fertl, knapp vor dem Tor verfehlte. Das hätte das erlösende 1:0 sein können. Die nächste gute Möglichkeit für den SC Steinertor Krems nur drei Minuten später: Ein Freistoß von Temper, aber der Kopfball durch Starkl, in aussichtsreicher Position, fiel leider zu schwach aus. Kein Problem für den Ardagger Torhüter Mühlböck . Die beste Gelegenheit das Spiel doch noch zu Gunsten des KSC zu entscheiden folgte in der 88. Minute. Kapitän Erwin Denk legt abermalss für Kurt Starkl vor doch sein Schuss wurde gerade noch durch einen Abwehrspieler zur Ecke abgewehrt. Damit war auf Seiten Krems das Pulver verschossen und das Remis nicht mehr zu verhindern.

Fazit: Wieder gut gespielt, kein Vorwurf an die Mannschaft aber das gegnerische Tor dürfte derzeit vernagelt sein. Wer den Kremser Kickern die Schußstiefeln für‘s Tore schießen geklaut hat soll sich bitte melden …!
Freitag kommt der Tabellenführer nach Krems. SC Steinertor Krems gegen SV Leobendorf, wie gewohnt am Freitag Abend zum letzten Heimspiel der Herbstsaison.

Meisterschaft: 13. Runde, SCU Ardagger – SC Steinertor Krems
Spielort: Bach 21, 3321 Ardagger Stift, 200 Zuschauer
Spielzeit: 28.10.2017, 18.00 Uhr
Schiedsrichter: Duro Orsolic, Ing. Alexander Borucki, Guido Henning
Gelbe Karte: Markus Schweighofer  (90.+1); Plank (76.)
U23: 16.00 Uhr, 3:1 (1:0) Tor für Krems: Senedin Bakal

Aufstellungen

SCU Ardagger: David Mühlböck, Richard Aigner (K),  Andreas Eder, Martin Grubhofer, Robin Rapolter (Thomas Steindl 62.), Miroslav Sedlak (Andreas Wurzer 76.), Florian Elser, Sebastian Leimhofer, Jakob Köstler, Fabian Palzer, Markus Schweighofer
Ersatz:  Stefan Korn, Thomas Klaus, Thomas Grubhofer, Thomas Steindl, Andreas Wurzer

SC Steinertor Krems: Lukas Schwaiger, Kurt Starkl, Florian Bauer, Stefan Schmircher, Lukas Marschall, Christoph Fertl, Erwin Denk (K), Christoph Weber (Maximilian Zollner 84.), Tomas Peciar,  Manuel Plank, Patrick Hackl (Simon Temper,55.)
Ersatz: Luca Ponner, Julian Marchsteiner, Maximilian Zollner, Simon Temper, Estumando Da Costa

 

Author: Gerhard Herzyk

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