Torloses Unentschieden gegen Rohrendorf

Torerfolge blieben den Kremser verwehrt

Zweimal Aluminium rettete Rohrendorf vor Pleite

Zwei mögliche Erklärungen für das 0:0 am Freitagabend gegen Rohrendorf sind gleich abgegeben. Die Gegner im heimischen Stadion wachsen einerseits gegen den KSC über sich hinaus und den Kremsern fehlt andererseits im Abschluss das Glück und der Knipser für Tore.


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So, jetzt hätten wir uns das leicht gemacht und die Erklärung für das Spiel parat. Aber so einfach ist es eben nicht.

Wie schon vor 14 Tagen gegen Langenrohr begannen die Kremser äußerst druckvoll und brachten die Rohrendorfer in der ersten halben Stunde mehrmals in Verlegenheit.  Eckballserien, Standardsituationen mit Freistößen, herausgespielt Kombinationen  und zuletzt Aluminium – Kopfball von Denk (30.) wird vom Rohrendorfer Torhüter an die Querlatte über das Tor gelenkt  – brachten aber diesmal keinen Treffer für den SC Steinertor Krems ein. So gelang es Rohrendorf sich folglich etwas aus der Umklammerung zu befreien und sich ihrerseits in Gegenstößen erwähnenswerte Aktion durch Sacher und Schragner zu sichern.


Matthias Dengg R., Christoph Weber K.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein anderes Bild des Matches. Rohrendorf ging deutlich selbstbewusster ans Werk und gab über weite Strecken einen ebenbürtigen Gegner ab. Waren bei Krems die Ausfälle (Da Costa, Temper und Plank) im gesamten Spiel nicht zu übersehen schmeckte jetzt das körperbetontere Spiel der Gäste den Kremser ganz und gar nicht. Obwohl der Klassenunterschied auch in den zweiten 45 Minute nicht zu übersehen war, trotzten die Rohrendorfer den Kremsern das 0:0 ab. Auch ihr Schlussmann Reichard war auf dem Posten als die größte Chance in der zweiten Halbzeit durch einen neuerlichen Kopfball an die Querlatte, durch den mittlerweile hereingenommenen Simon Temper, gerade noch durch den Rohrendorfer Torhüter verhindert werden konnte. Die Schlussoffensive brachte zwar Möglichkeiten fast im Minutentakt aber Tor sollte an diesem Abend keines (mehr) fallen.


Christoph Fertl (Mitte)

Fazit: Zwei verlorene Punkte für Krems, ein gewonnener für Rohrendorf. Und dazu muss man fairer Weise gratulieren. Geschickt gespielt und auch mitgespielt. Jetzt ‘Wenn und Aber‘ jammern und den vergebenen Torchancen nachtrauern nützt nichts mehr. Der Blick ist auf die beiden nächsten Spiel Auswärts gegen Gaflenz (Do., 26.10., 15 Uhr) und Ardagger (Sa., 28.10., 18 Uhr) gerichtet. Die Meisterschaft dauert noch lange …

Daten zum Spiel

gelbe Karte: Lukas Marschall 91.; Christian Schragner 91.
Meisterschaft: 12. Runde
Spielort: Kremser „Sepp Doll“-Stadion, 800 Zuschauer
Spielbeginn: 20.10.2017, 19.36 Uhr
Schiedsrichter: Alan Kijas, Ramazan Ergin, Arif Ünlü
U23. 17.30 Uhr, 0:5 (0:3) SR: Alexander Wimmer

Aufstellungen

SC Steinertor Krems: Lukas Schwaiger, Kurt Starkl, Florian Bauer, Stefan Schmircher, Lukas Marschall, Erwin Denk (K), Michael Schütz, Tomas Peciar,  Serkan Demirbas, Patrick Hackl (Simon Temper 69.), Christoph Fertl (Christoph Weber 75.)
Ersatz: Luca Ponner, Julian Matchsteiner, Simon Temper, Christoph Weber, Maximilian Zollner

FC Moser Medical Rohrendorf: Stefan Reichard, Andreas Bogner (Thomas Dragan 90.), Matthias Dengg, Patrick Geyer, Andre Hofer (Raffael Sagmüller 66.), Christian Schragner, Michael Holzer, Johannes Sacher (K) ( Laurenz Zeller 84.), Patrick Pfaller, Martin Kunci, Michael Walzer
Ersatz: Manuel Fischer, Thomas Dragan, Raffael Sagmüller, Michael Chudik, Laurenz Zeller

Author: Gerhard Herzyk

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