Souveräner 2:0-Erfolg gegen Waidhofen

Ungefährdeter Heimsieg gegen Waidhofen/Thaya

Ausfälle weggesteckt, Erwartungen erfüllt, junge Spieler im Finish eingesetzt

SC Steinertor Krems – SV Sparkasse Waidhofen/Thaya 2:0 (0:0)

41. Da Costa
63. Da Costa

Spielort: Kremser „Sepp Dopp“-Stadion,  300  Zuschauer
Spielzeit: Freitag, 16.03.2018, 19.30 Uhr Schiedsrichter: Mag. Markus Katona, Arif Ünlü, Lukas Baumühlner
Gelbe Karte: Denk (27.) U23: 17.30 Uhr abg.

Ersatzgeschwächt ging der SC Steinertor Krems in das zweite Frühjahrsmeisterschaftsspiel am Freitag, 16. März, im Kremser „Sepp Doll“-Stadion. Kogler Kreuzbandriss, Peciar Meniskusriss  im linken Knie(wird Montag, 19.März operiert, fällt vier bis sechs Wochen aus, Anm.), Barac erkrankt (Grippe, Anm.), Hackl noch nicht hundertprozentig fit nach seiner Zerrung und Grill mit einer Oberschenkelblessur standen dem Trainerteam Schinkels-Hummel nicht zur Verfügung. Aber ein großer Kader steckt auch diese Ausfälle weg, den Jungen Kickern gelang im Finish ihr Debut. Aber der Reihe nach.

Vorteilen für den KSC

Gehörten die ersten Minuten erwartungsgemäß den Kremsern unterstrich dies die erste Chance gleich in der dritten Minute von Da Costa bereits die klaren Ambitionen der Kremser wer an diesem Abend im Kremser Stadion den Ton angeben würde. Da sollte auch eine Fünfer-Kette der Gästemannschaft nicht daran rütteln können, wenn es auch bis zu ersten Kremser Tor etwas dauern sollte. Chancen durch Temper (17.) und Thürauer (20.) waren da, das vermeintliche Führungstor (23.) von Erwin Denk nach Vorlage von Kurt Starkl wurde wegen einer Abseitsstellung von Denk zu recht aberkannt. Die Gäste aus dem Waldviertel fanden gegen die gut stehende Kremser Hintermannschaft kein wirklich taugliches Rezept, Konterschläge wurden bereits beim Versuch neutralisiert. Einzig Standardsituationen waren erwähnenswerte Szenen. Knapp vor der Pause sollte es aber doch das verdiente Erfolgserlebnis für den KSC geben. Diesmal gelang den Kremsern mit einem Gegenstoß über Temper, der in der 42. Minute ideal zu dem im vollen Lauf heranstürmenden Da Costa verlängerte durch einen flachen Schuss des Brasilianers das fällige 1:0. Fast hätte es vor der Pause noch ein zweites Tor gegeben aber der Schuss von Temper ging knapp über das Tor.

Starke zweite Spielhälfte

Pedro Da Costa

Nach dem Seitenwechsel gab es aus Kremser Sicht eine merkbar konsequenter spielende Kremser Mannschaft. Die Harmlosigkeit der Waidhofener nützten die Kremser Angreifer zu zahlreichen guten Möglichkeiten die aber vorerst nicht in zählbares umgesetzt werden konnten. Hackl, Starkl und Bauer verfehlten das Gehäuse aber nur knapp. In der 63. Minute fiel die Vorentscheidung im Spiel. Die Kremser nutzten die Gelegenheit mittels eines Gegenstoßes die aufgerückte gegnerische Verteidigung auszuspielen. Starkl’s pass über die Abwehr hinweg nutzte abermals Da Costa mit einem platzierten Schuss um auf 2:0 zu stellen. Damit war das Spiel zu Gunsten des SC Steinertor Krems entschieden. Die eine oder andere Halbchance sollte den Waldviertlern noch gelingen, aber ein Schuss von Daniel Mayer/W. (87.) fand im Krems-Keeper Lukas Schwaiger seinen Meister.

Den Jungen eine Chance gegeben

Im Finish kamen beim Steinertor Krems noch zwei junge Spieler zum Einsatz. Mohssin Schwarzinger kam für Simon Temper (80.) und für Da Costa kam Yasin Akkus (83.) ins Spiel. Ein gute Gelegenheit Landesligaluft zu schnuppern.

Harald Hummel

Fazit: Ein erwarteter Sieg der Kremser der durchaus noch höher ausfallen hätte können. Coach Harald Hummel unmittelbar nach dem Spiel: „Die ersten 45 Minute haben wir aus meiner Sicht zu wenig den Gegner beschäftigt und haben uns vom Gegner ‚einschläfern‘ lassen. Das Tor kurz vor der Pause war dann der Weckruf. Nach dem Seitenwechsel waren wir überlegen und ließen dem Gegner kaum eine Chance. Gut zum zweiten Mal kein Gegentor erhalten zu haben. Ich hoffe aber, dass einige Spieler für nächste Woche in Stripfing wieder dabei sein können, da wird auch eine ganz andere Kremser Mannschaft auftreten, das kann ich versichern. Das mit dem Einsatz der jungen Spieler war ausgemacht sollte sich die Gelegenheit ergeben.“

[red.HZ]

Aufstellungen

SC Steinertor Krems: Lukas Schwaiger, Kurt Starkl, Florian Bauer, Erwin Denk (K), Lukas Marschall, Manuel Plank, Simon Temper (Mohssin Schwarzinger 80.), Pedro Henrique Estumando Da Costa (Yasin Akkus 83.), Lukas Thürauer, Stefan Schmircher, Patrick Hackl (Michael Schütz 71.)
Ersatz: Luca Ponner, Yasin Akkus, Mohssin Schwarzinger, Michael Schütz, Ali Hussaini
Trainer: Frenkie Schinkels, Harald Hummel

SV Sparkasse Waidhofen/Thaya: Milan Pastucha, Michael Past, Matej Kovacik, Michal Penaska,   Peter Balta (K), Tomas Horvath, Michael Mejta, Mario Dilberovic (Fabian Newald 86.), Daniel Meyer, Stefan Pany (Matthias Wimmer 67.), Michael Meixner
Ersatz: Nico Priemayr, , Philipp Haidl, Matthias Wimmer, Fabian Newald
Trainer: Ing. Helmut Lamatsch

 

Author: Gerhard Herzyk

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