Freitagabend in Zwettl zu Gast

Waldviertler unter Zugzwang

0:6-Klatsche will wohl rehabilitiert werden

Nach der 0:6 Auswärtsniederlage der Zwettler in Gaflenz am vergangenen Samstag schrillen wahrscheinlich im Waldviertel die Glocken. Sind die Zwettler (17 Punkte) doch durch die deftige Niederlage mitten in den Abstiegsstrudel gerutscht. Und (Noch)-Tabellen-Schlusslicht Haitzendorf (15 P.) hat gegen den direkten Konkurrenten Rohrendorf (16 P.) mit einem 1:0-Auswärtssieg Boden gut gemacht. Ein angeschlagener Gegner bleibt gefährlich, eine alte Fußballweisheit. Nicht zu vergessen, dass im Winter der Langzeit-Stammspieler des KSC, Christoph Fertl, zum Ligakonkurrenten ins Waldviertel gewechselt ist. Herz hin oder her, er wird sicher beweisen wollen das sein Wechsel aus seiner Sicht richtig war. Trotzdem sollte die Qualität der Mannschaft über die Freitagabendpartie zu Gunsten des KSC entscheiden. Mit einer so überzeugenden Leistung unserer Kicker wie in der zweiten Halbzeit gegen Spratzern kann beruhigt in das Waldviertel-Derby gegangen werden.

Beim SC Steinertor Krems werden langsam einige Spieler wieder fit. Plank trainiert schon wieder und ist optimistisch nach seiner Fußverletzung bis Freitag fit zu werden. Thürauer’s Bänderverletzung im Knie ist noch aktuell, er trainiert zwar mit doch wird man bis Freitag sehen wann ein Einsatz möglich sein wird. Abwehr-Hüne Tomas Peciar ist nach seiner Meniskusoperation voll in der Therapie und könnte, wenn alles gut geht, Anfang Mai dem KSC wieder zur Verfügung stehen.

Daniel Kogler hat vor rund zwei Wochen die zweite Kreuzbandoperation hinter sich gebracht. Jetzt heißt es für Daniel bis zum Winter wieder alles für die Genesung zu versuchen. Dementsprechend steht dem SC Steinertor Krems fast wieder jene Mannschaft zur Verfügung welche auch am Freitag gegen Spratzern über weite Strecken überzeugt hat. Die Chance für den KSC – ob der Ergebnisse von den anderen Fußballplätzen resümierend betrachtet – lebt immer noch am Ende vorne dabei sein zu können.

Wie viele Mannschaften letztendlich aufsteigen oder absteigen mag zwar einmal festgelegt sein. Warten wir mal die Meisterschaft und die Entscheidung bis dahin ab. Die Aufstellung der Mannschaft erfolgt naturgemäß nach den Eindrücken der vorangegangenen Trainingswoche als Entscheidung der Trainer.

Author: Gerhard Herzyk

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