Mit viel Moral und Kampfgeist entführte der KSC einen Punkt aus Stripfing

Das Spiel begann denkbar ungünstig für unsere Mannschaft, unser Top-Scorer Jannick Schibany musste bereits nach wenigen Minuten aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden, Patrick Hackl spielte nun an vorderster Front und Markus Geppl bearbeitete die linke Seite. In der 1.Halbzeit war es ein sehr flottes Spiel, Stripfing hatte mehr Ballbesitz, jedoch keine wirklichen zwingenden Chancen, unsere Mannschaft setzte das eine oder andere mal Nadelstiche und die grössere Chance hatte Lukas Thürauer mit einem Schuss aus 16 Meter mit seinem schwächeren rechten Fuß, der knapp am linken Torpfosten vorbeirauschte.

Als alle bereits mit einem torlosen Halbzeitstand rechneten, kassierte der KSC in der 46 Minute durch Sulimani doch noch das 0-1 vor der Halbzeitpause. Nach dem Wechsel versuchte der KSC mutiger zu werden, vorweg, dies ist auch gelungen! Das Spiel ging hin und her, beide Mannschaften hatten vereinzelt Halbchancen! In der 70.Minute aus heiterem Himmel ein Traumweitschusstor durch Stripfing zum 2-0, der Ball schlug wie eine Kanone in den Kasten des machtlosen Luca Ponner. Die Vorentscheidung schien gefallen, keiner der 400 Besucher setzte auch nur einen Cent auf einen Punktegewinn der Kremser.

Aber es kam anders – das Team zeigte enormen Kampfmeist und Moral, KSC-Kapitän Erwin Denk ging hier mit enormer Leidenchaft voran.

77 Minute Freistoß aus rund 20 Meter und Lukas Marschall erzielte den Anschlusstreffer

84 Minute der Ball kam in den Stripfinger Strafraum und Kurt Starkl versenkte knapp innerhalb der Strafraumgrenze den Ball unhaltbar halbvolley unhaltbar zum 2-2

Georg Stierschneider: „Gratulation an die gesamte Mannschaft und an das Betreuerteam, nach diesem Spielverlauf, dem 2-0 Rückstand, dem Ausscheiden von Jannick gleich zu Beginn, etc. so zurückzuschlagen und hier auf dem heißen Boden in Stripfing einen Punkt zu holen, zollt großen Respekt.“


Spielbericht von www.meinfussball.at:

(Link zum Originalbericht)
Bildcopyright: Mathias Windisch

Rund 400 Zuschauer pilgerten nach Stripfing um das Topspiel der Runde gegen den Kremser SC mitzuverfolgen. Auch Admira-Kicker Sasa Kalajdzic führte sich die Partie zu Gemüte, sein Bruder Daniel saß auf Seiten der Hausherren zunächst auf der Bank. Die erste Duftmarke der Cseh-Elf setzte Patrick Haas bereits in der Anfangsminute, sein Schuss ging knapp am Kasten der Kremser vorbei. Danach wurden die Strafraumszenen rar, Stripfing kontrollierte mit viel Ballbesitz, konnte sich im letzten Drittel aber zu selten in gute Abschlusspositionen bringen. Thürauer auf Seiten der Gäste (12.) und Fürthaler mit einem guten Versuch (28.) blieben zunächst die einzigen Highlights.

One-Touch-Football

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sollte es aber doch noch einmal klingeln, und zwar im Kasten der Gäste. Fürthaler mit dem langen Ball in die Spitze, Haas lässt perfekt abklatschen und Benjamin Sulimani nimmt die Kugel mit dem ersten Kontakt aus der Drehung volley ins lange Eck – für Krems-Goalie Luca Ponner unhaltbar. Zu Beginn des zweiten Durchganges ein ähnliches Bild – Stripfing mit viel Ballbesitz, Krems attackierte diszipliniert ab der Mittellinie. Gut zwanzig Minuten vor dem Ende wurden die Zuseher in Stripfing für einen Augenblick verzaubert. Oliver Mohr legte sich den Ball rund 25 Meter vor dem Kasten der Gäste zurecht und hämmerte ihn mit einem Strich ins Kreuzeck (73.).

Mohr unrühmlich, Krems mit viel Moral

Wenige Augenblicke später hatte man sogar die Chance aufs dritte Tor. Der eingewechselte Daniel Kalajdzic alleine auf dem Weg in Richtung Kremser Tor, der junge Mittelfeldmann agierte aber zu uneigennützig, wollte den mitgelaufenen Haas bedienen. Im Gegenzug wurde eben dieser Kalajdzic rund 18 Meter vor dem eigenen Kasten an der Hand angeschossen. Den fälligen Freistoß versenkte Lukas Marschall im langen Eck, und plötzlich wurde es wieder spannend (78.). In der Schlussphase ging alles Schlag auf Schlag. Die schon tot geglaubten Kremser drückten auf den Ausgleich. Hoher Ball – Kopfablage – Starkl volley ins lange Eck – Tor. Die Nerven bei den Heimischen liegen anschließend blank. Oliver Mohr kassierte in der anschließenden Aktion aufgrund einer Beleidigung Glattrot. Kurios dabei: die Beleidigung golt einem Mitspieler.

Nach 94 Minuten und einer packenden Schlussphase pfiff Schiedsrichter Christopher Mayrhofer die Partie ab. Stripfing kontrollierte die Partie bis zur 78. Minute, hatte alles im Griff. Der Kremser SC bewies aber Moral und erkämpfte sich im Spitzenspiel der Runde einen Zähler. „Zwei verlorene Punkte, wir haben die Partie zum Ende hin aus der Hand gegeben“, so Stripfing-Sektionsleiter Gerald Holzknecht.

SV Stripfing/Weiden – SC Krems 2:2 (1:0)

Samstag, 18. August 2018, Stripfing, 400 Zuseher, SR Christopher Mayrhofer

Tore:
1:0 Benjamin Sulimani (45+1.)
2:0 Oliver Mohr (73.)
2:1 Lukas Marschall (78., Freistoß)
2:2 Kurt Starkl (83.)

SV Stripfing/Weiden: M. SadilekM. FürthalerO. MohrM. Popp, T. Weber, J. Hofbauer(70. D. Vukasinovic), R. HerbstS. Yilmaz (66. D. Kalajdzic) – M. Miesenböck, B. Sulimani (77. E. Salkic), P. Haas; J. Grujbar, S. Önsoy
Trainer: Erwin Cseh

SC Krems: L. PonnerK. StarklF. Bauer, S. Schmircher, L. MarschallS. Temper (92. J. Marchsteiner), P. Hackl, L. Thürauer, E. DenkJ. Schibany (16. M. Geppl) – S. Starkl (72. A. Grünwald); D. Gottsmann, M. Schwarzinger
Trainer: Wilhelm Schmircher

Karten:
Gelb: Marco Miesenböck (70., Foul), Daniel Kalajdzic (78., Unsportl.), Michael Popp (84., Kritik) bzw. keine

Rot: Oliver Mohr (84., Beleid.) bzw. keine

Author: Administrator Kremser SC

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