Leobendorf mit 4:0 über KSC Meister

SV Leobendorf – SC Steinertor Krems  4:0 (0:0)

ENDSTAND

29. Runde

Spielort: Sportplatz SV Leobendorf,  900 Zuschauer
Spieltermin: Freitag, 8. Juni 2018, Spielbeginn 18.30 Uhr (genereller Spielbeginn)
Schiedsrichter: Mag. Markus Hameter, Arif Ünlü, Lukas Baumühlner
Torschütze(n): Konrad (71., 81.), Zöch (83.), Komornik (89.)
Gelbe Karte(n): Konrad (72.); Temper (74.)
U23: abgesagt

Aufstellungen der Kampfmannschaften


Zwei konträre Halbzeiten im Finalspiel

Die Ausgangslage vor dem 30. Spiel in der Meisterschaft war hinlänglich bekannt. Wollte eine der drei Mannschaften Stripfing, Leobendorf und der SC Steinertor Krems den Meistertitel holen waren alle drei von einander abhängig. So pilgerten auch rund 1.500 Zuschauer in die Sportarena von Leobendorf um dem Spitzenspiel beizuwohnen.

Krems, wieder in gewohnter Form mit einer Dreier- bis Fünferkette auflaufend, Erwin Denk in der Offensive aufgestellt, Barac und Temper an vorderster Front und Thürauer, Plank und Schütz im Mittelfeld die Fäden ziehend übernahmen bald nach Beginn des Spiels das Kommando. Waren die ersten Minuten beider Teams von vorsichtigem Abtasten geprägt boten sich dem KSC alsbald die erste Chancen. Leobendorf gelang es kaum sich aus der Umklammerung der Kremser zu befreien. Zahlreich Standardsituationen sowie Konter boten Barac (14.), Thürauer (34.) und Temper (40.) gute Möglichkeiten die aber nicht genutzt werden konnten. Leobendorf lauerte auf Fehler der Kremser um eventuell zum Torerfolg zu kommen. So ging es vorerst ohne Tore in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den zahlreichen Zuschauern und Fans beider Mannschaften ein völlig anderes Bild vom Spiel. Waren die Gastgeber in den ersten 45 Minute mehr als zurückhaltend zeigten sie jetzt war in ihnen steckte. Vier, fünf tolle Torchancen wurden von Zöch, Vittner und Demic vorerst vergeben. Leuchtmann scheiterte in der 62. Minute am jungen Kremser Torhüter Luca Ponner. Die längst überfällige Führung für Leobendorf hing förmlich in der Luft. In der 71. Minute war es dann auch soweit. Eine ideale Hereingabe von Vittner brauchte Mario Konrad – ideal im Strafraum positioniert – nur mehr ins lange Eck zum 1:0 einschieben. Aus einem ähnlichen Spielzug folgte neun Minuten später der zweite Treffer von Konrad, wieder aus kurzer Distanz. Zöch erzielte in der 82. Minute nach einer zu kurzen Abwehr den entscheidenden dritten Treffer für Leobendorf. Den Schlusspunkt zum vierten Tor steuerte der eingewechselte Komornik für Leobendorf in 89. Minute bei.

Fazit: Ein verdienter aber zu hoher Sieg für Leobendorf. Gratuliert darf Leobendorf zum Meistertitel auf jeden Fall werden.

Tabelle nach 30 Runden der 1. NÖ Landesliga 2017/18

 

Bilanz: Als Redakteur des Kremser Sportclub bedanke ich mich bei den vielen Lesern der Beiträge auf der KSC-Homepage recht herzlich, euer Pressesprecher Gerhard Herzyk

Author: Gerhard Herzyk

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